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Cognac: Französischer Weinbrand von Weltruf

Cognac ist ein weltberühmter Weinbrand aus der gleichnamigen Region im Südwesten Frankreichs. Hier brennen traditionsreiche Destillerien seit Jahrhunderten Cognac nach strengen Regeln und lagern ihre Erzeugnisse teils für Jahrzehnte in Eichenfässern. Je nach Reifezeit reicht die Farbe von Cognac von hellem Gold bis hin zu tiefem Bernstein. So können Kenner schon anhand der Optik auf das Alter und den Charakter des Destillats schließen.

Als Fachhandel für Spirituosen fragen unsere Kunden häufig nach dem besten Cognac der Welt. Und wie so oft in der Spirituosenwelt gibt es darauf keine pauschale Antwort – die Geschmäcker und Vorlieben sind einfach zu individuell. Allerdings gelten unter Cognac-Kennern manche Prestige-Cuvées wie Louis XIII, aber auch die exklusiven Jahrgangsabfüllungen von Cognac Frapin als absolute Spitzenklasse. Beide Marken lassen ihren Cognac über Jahrzehnte reifen, was ihm eine außergewöhnliche Tiefe verleiht. Auch Kritiker und Sammler zählen diese Destillerien zu den besten ihres Fachs.

Cognac: Herkunft und Anbaugebiete für den Grundwein

Die Qualität eines Cognacs beginnt im Weinberg. Nur Destillate aus der Region rund um die Stadt Cognac dürfen den Namen tragen. Die Appellation d’Origine Contrôlée (AOC Cognac) garantiert, dass Anbau, Destillation und Reifung nach klar definierten Regeln erfolgen. Innerhalb dieses Gebiets gibt es mehrere Unterregionen mit teils deutlichen Unterschieden im Terroir – also im Zusammenspiel von Boden und Klima. Da das Terroir maßgeblich die Farbe, die Aromen und das Reifepotenzial eines Cognacs prägt, legen die Brennereien großen Wert auf die Herkunft ihrer Grundweine. Oft kombinieren die Hersteller Grundweine aus verschiedene Subregionen, um komplexe und ausgewogene Cuvées zu kreieren.

  • Die Grande Champagne gilt als die »Königslage« für Cognac. Kreidehaltige Böden und ein mildes Mikroklima lassen besonders feine und elegante Destillate entstehen, die lange reifen können und oft die Grundlage für Spitzen-Cognacs sind.
  • Die Petite Champagne ähnelt der Grande Champagne, bringt jedoch kräftigere Destillate hervor, die oft etwas schneller zur Trinkreife gelangen.
  • Borderies bildet die kleinste und seltenste Lage. Hier prägen tonhaltige Böden und ein einzigartiges Mikroklima die Weine. Durch sie erhalten die Cognacs einen blumig-nussigen Charakter.
  • Fins Bois ist eine weitläufige Region, die besonders fruchtige und runde Destillate liefert. Diese Cognacs reifen schneller und weisen eine harmonische Basis auf.
Weinberg mit Rebstöcken in der Nähe von Cognac in Frankreich.

Rebsorten für Cognac: Ugni Blanc, Colombard & Co.

Damit aus Wein ein edler Cognac entsteht, braucht es die richtigen Rebsorten. Nur wenige Trauben sind für die Produktion zugelassen – allen voran die Ugni Blanc, ergänzt durch Colombard und Folle Blanche. Diese Sorten liefern den Grundwein, der anschließend zweifach destilliert wird und die Basis für den späteren Cognac bildet.

  • Ugni Blanc (Trebbiano) ist die mit Abstand wichtigste Rebsorte für Cognac. Ugni Blanc bringt einen säurebetonten, leichten Weißwein hervor, der sich ideal für die Destillation eignet. Durch den niedrigen Zuckergehalt der Sorte erhält der Grundwein im Zuge der Gärung nur wenig Alkohol, was die Aromenentwicklung im späteren Destillat fördert.
  • Die Rebsorte Colombard ist für ihre fruchtigen und würzigen Noten bekannt. Die Traube verleiht dem Cognac Tiefe und eine elegante Struktur, die sich in Cuvées angenehm herausschmecken lässt.
  • Folle Blanche war einmal die wichtigste Rebsorte für Cognac. Heute ist sie etwas seltener geworden, da sich Ugni Blanc als resistenter gegenüber Krankheiten herausgestellt hat. Aus Folle Blanche entstehen aromatische Grundweine – meist mit deutlich floralen Nuancen. Die Rebsorte eignet sich wunderbar für feine und lebhafte Cognacs.


Die Herstellung von Cognac in 4 Schritten

Vom stillen Grundwein bis zum jahrzehntelang gereiften Destillat läuft die Cognac-Herstellung in vier Schritten ab. Diese müssen gekonnt aufeinander abgestimmt sein – denn selbst feine Änderungen an der Prozedur verändern den Charakter des Weinbrands spürbar. Kein Wunder, dass renommierte Cognac-Marken ihren Chef-Kellermeister (»Maîtres de Chai«) mit großem Bedacht ernennen.


Schritt 1: Keltern des Grundweins

Zunächst keltern die Cognac-Produzenten einen frischen Weißwein aus den zugelassenen Rebsorten wie zum Beispiel Ugni Blanc. Dieser Wein hat einen geringen Alkoholgehalt und ist ausschließlich als Basis für die Destillation bestimmt.


Schritt 2: Zweifache Destillation

Der Grundwein wird in traditionellen Kupferbrennblasen (Alambics Charentais) zweifach destilliert. Beim ersten Brennvorgang entsteht der Brouillis, ein Rohdestillat mit rund 30% Alkohol. Erst die zweite Destillation, die Bonne Chauffe, bringt den klaren Cognac-Feinbrand mit etwa 70% Alkohol hervor.

Schritt 3: Reifung in Eichenfässern

Der junge Brand (Eau-de-vie) wird in großen Eichenfässern gelagert – je nach Qualitätsstufe über Jahrzehnte. Das Holz verleiht dem Cognac seinen goldenen bis bernsteinfarbenen Ton und bringt zudem komplexe Aromen hervor – zum Beispiel von Vanille, Nüssen oder Gewürzen. Gleichzeitig verdunsten jedes Jahr etwa 3 bis 4% des reifenden Cognacs auf natürliche Weise, wodurch auch der Alkoholgehalt langsam sinkt. Dabei sprechen die Kellermeister mit einem Augenzwinkern vom »Part des anges« (»Engelsanteil«).

Baptiste Loiseau, Kellermeister bei Rémy Martin, mit gelagerten Cognac-Fässern.

Schritt 4: Assemblage und Veredelung

Am Ende der Cognac-Herstellung steht die Assemblage: Der Kellermeister kombiniert Destillate unterschiedlichen Alters, aus unterschiedlichen Fässern und ggf. aus verschiedenen Anbaugebieten. Damit prägt er den Stil seiner Marke und stellt Cognacs mit einem individuellen Charakter zusammen.


Die Qualitätsstufen von Cognac

Damit du beim Kauf den Überblick behältst, findest du hier die offiziellen Qualitätsstufen von Cognac in der Übersicht. Diese richten sich in erster Linie nach der Reifezeit im Eichenfass – je länger ein Cognac lagert, desto reicher wird er in Farbe, Duft und Geschmack. Mit Ausnahme der Stufe »Extra« bzw. »Hors d’Âge« sind die Qualitätsstufen per Gesetz an die Reifezeit gebunden.

  • Zur Qualitätsstufe VS (»Very Special«) gehören Cognacs mit mindestens zwei Jahren Reifezeit. Diese Weinbrände sind jung und lebhaft, oft mit frischen Fruchtnoten, was sie auch zu einer beliebten Grundlage für Cocktails macht.
  • In der Gruppe VSOP (»Very Superior Old Pale«) findest du Cognacs, die mindestens vier Jahre im Fass gereift sind. Diese Brände zeigen sich harmonisch und ausgewogen – ideal zum puren Genuss oder als gehobene Basis für Mixgetränke.
  • XO (»Extra Old«) ist die Qualitätsstufe für Cognacs, die mindestens zehn Jahre Reifung hinter sich haben. Hier entstehen dunkle, aromatische Cognacs mit viel Tiefe und reifen Holznoten. Diese Stufe steht für höchste Eleganz und einen oftmals hohen Sammlerwert.
  • Eine Besonderheit sind die Cognacs mit der Kennzeichnung Extra / Hors d’Âge. Für sie gibt es kein gesetzlich festgelegtes Mindestalter, allerdings sind diese Cognacs oft deutlich älter als 20 Jahre. Hier findest du Spitzen-Cognacs, die zu den edelsten Weinbränden der Welt zählen und wahre Raritäten darstellen.


Unsere Empfehlungen: Cognac-Marken von Weltklasse

  • Die Marke Rémy Martin ist weltweit berühmt für ihre »Fine Champagne Cognacs«, die ausschließlich aus der Grande und Petite Champagne stammen. Rémy Martin bietet dir bereits ab etwa 55 € hervorragende VSOP Cognacs.
  • Cognac Frapin ist ein traditionsreiches Haus aus der Grande Champagne. Frapin-Cognacs sind bekannt für ihre Tiefe und floralen Nuancen im Geschmack. Mit ihrem »1270« für rund 45 € stellt Frapin eine hochwertige Einstiegsmöglichkeit in die Welt des Cognacs bereit.
  • Mit Louis XIII bist du im absoluten Premium-Segment angekommen. Diese Cognacs stellt Chef-Kellermeister Baptiste Loiseau aus über 1.000 einzelnen Destillaten zusammen. Einige der verwendeten Jahrgänge sind über 100 Jahre gereift. Damit stellt Louis XIII echte Sammlerstücke und einige der exklusivsten Abfüllungen der Welt.


Cognac richtig lagern und genießen

Der Charakter eines Cognacs zeigt sich besonders gut, wenn du ihn bei der richtigen Temperatur im passenden Glas servierst. Ideal ist eine Trinktemperatur von 18 bis 21 °C. Servierst du ihn zu kalt, bleibt der Geschmack verschlossen. Zu warm eingeschenkt verliert er hingegen an Eleganz. Nimm dir daher Zeit, den Cognac bei Zimmertemperatur langsam zu genießen.

Ebenso entscheidend ist das Cognac-Glas. Verwende am besten ein bauchiges Schwenker-Glas. Diese Form bündelt die Aromen und setzt sie beim leichten Erwärmen in der Hand frei. Auch tulpenförmige Gläser sind beliebt, da sie die feinen Nuancen des Cognacs gezielt zur Geltung bringen. Beide Glasformen ermöglichen es dir, Farbe, Duft und Geschmack intensiv zu erleben.

Für die Lagerung gilt: Stelle die Flasche aufrecht, damit der Korken keinen direkten Kontakt mit dem Alkohol hat. Lagere die Flasche außerdem lichtgeschützt und bei möglichst konstanter Temperatur. So bleibt dein Cognac über viele Jahre hinweg unverändert in Qualität und Geschmack.


Cognac verschenken: Die richtige Wahl für besondere Anlässe

Mit einem edlen Cognac als Geschenk zeigst du deine Wertschätzung auf stilvolle Art und Weise. Ob zum Jubiläum, zur Hochzeit, an Weihnachten oder als exklusives Firmengeschenk: Vergewissere dich zunächst, ob der spezielle Geschmack von Cognac – vielleicht auch von Weinbrand generell – dem Empfänger zusagt. Dann liegst du mit einer Flasche Cognac auf jeden Fall richtig, wenn es feierlich und besonders sein soll.

Einige Cognac-Häuser bieten auch hochwertige Geschenksets oder gravierte Flaschen an, die jedem Präsent eine persönliche Note verleihen. Auch die kunstvoll gestalteten Präsentverpackungen unterstreichen den luxuriösen Charakter und machen den Moment des Schenkens noch eindrucksvoller. Schau dich im Cognac-Bereich von Club of Spiris um und finde dein perfektes Geschenk.

Food-Pairing-Tipp

Cognac zur Tarte Tatin

Cognac harmoniert hervorragend mit ausgewählten Speisen. Besonders beliebt ist er als Digestif nach dem Essen, aber auch als Begleiter zu einer Käseplatte oder zu edlen Desserts entfaltet er seine ganze Vielfalt. Unser Vorschlag: Probiere Cognac zu einer Tarte Tatin – dem französischen Apfelkuchenklassiker. Die karamellisierten Äpfel bringen süße und leicht säuerliche Noten mit, die durch die warmen Vanille- und Holznuancen eines VSOP oder XO Cognacs perfekt aufgegriffen werden. Auch die feine Balance aus Frucht, Karamell und Würze passt wunderbar zum Geschmack des Desserts.

Tarte Tatin, ein französischer Apfelkuchen, mit karamellisierten Äpfeln.

Beliebte Cocktails mit Cognac

Mischen oder pur genießen? Als Faustregel gilt: Je älter der Cognac, desto eindrucksvoller das pure Geschmackserlebnis. Aber auch in der Welt der Cocktails stellt der Weinbrand eine spannende Alternative zu Bourbon oder Rum dar. Zu den bekanntesten Cognac-Cocktails gehören der Sidecar, der French 75 und der Sazerac.


Sidecar

Der Sidecar ist ein echter Klassiker der 1920er-Jahre: frisch, elegant und heute wieder in den besten Bars der Welt zu finden. Tipp: Probiere auch den Sidecar 1738 – eine besondere Variante mit dem »1738 Accord Royal« Cognac von Rémy Martin.

Sidecar


5 cl Cognac
2 cl Cointreau oder Triple Sec
2 cl Zitronensaft
Zucker für den Glasrand (optional)

Zu Cointreau
Zubereitung

1. Cognac, Cointreau und Zitronensaft in einen Shaker mit Eis geben.
2. Kräftig shaken und in ein vorgekühltes Glas abseihen.
3. Glasrand mit Zitronensaft befeuchten und in Zucker tauchen.

French 75

Urfranzösisch: Erlebe die edle Kombination aus Cognac und Champagner. Ein feierlicher Aperitif, wie gemacht für große Anlässe.

Drei Gläser French-75-Cocktail mit Zitronengarnitur.
French 75

6 cl Champagner
3 cl Cognac
1 cl Zitronensaft
2 cl Zitronensaft
1 cl Zuckersirup

Zubereitung

1. Cognac, Zitronensaft und Zuckersirup mit Eis shaken.
2. In ein Sektglas abseihen.
3. Mit gekühltem Champagner auffüllen und sanft umrühren.

Sazerac

Ein Cocktail-Klassiker par excellence – und offizieller Cocktail der US-Stadt New Orleans: kräftig, würzig und eine starke Empfehlung, wenn du einen Cognac-Drink mit besonders intensiven Noten probieren möchtest.

Ein Sazerac-Cocktail mit Blutorange als Garnitur.
Sazerac

5 cl Cognac
1 cl Absinth
1 Zuckerwürfel
2 Dashes Cocktail Bitter
1 Scheibe Blutorange (Garnitur)

Zubereitung

1. Würfelzucker in ein Tumbler-Glas geben und Bitter dazugeben.
2. Cognac, Absinth und Eis dazugeben und rühren, bis sich der Würfelzucker aufgelöst hat.
3. In das vorbereitete Glas abseihen und mit Blutorangenscheibe garnieren.

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Auf der Suche nach einem besonderen Cognac? Bei Club of Spirits findest du sorgfältig ausgewählte Cognac-Marken und Weinbrände in verschiedenen Qualitätsstufen. Vom jungen VS für die Hausbar bis hin zu exklusiven XO-Abfüllungen und Prestige-Cuvées – unser Sortiment bietet dir die ganze Bandbreite des französischen Klassikers. Für günstige 2,89 € Versandkosten liefern wir deine Bestellung sicher verpackt zu dir nach Hause.


FAQ – Häufige Fragen zu Cognac

Welche vier Cognac-Qualitäten gibt es?

Die vier offiziellen Cognac-Qualitätsstufen sind:

  • VS (Very Special) – mind. 2 Jahre gereift
  • VSOP (Very Superior Old Pale) – mind. 4 Jahre gereift
  • XO (Extra Old) – mind. 10 Jahre gereift
  • Extra / Hors d’Âge – meist über 20 Jahre gereift.
Welches ist der beste Cognac der Welt?

Unter Kennern gelten Prestige-Cuvées wie Louis XIII sowie die exklusiven Jahrgangsfüllungen von Cognac Frapin als absolute Spitzenklasse. Beide reifen über Jahrzehnte und werden von Kritikern wie Sammlern als Ikonen ihres Fachs bezeichnet.

Was ist die höchste Cognac-Qualität?

Die Bezeichnungen »Extra« und »Hors d’Âge« stehen für die höchste Cognac-Qualitätsstufe. Diese Abfüllungen sind teilweise Jahrzehnte im Fass gereift.

Was bedeutet XO bei Cognac?

XO steht für »Extra Old« und kennzeichnet Cognacs, die mindestens 10 Jahre im Eichenfass gereift sind. Sie zählen zu den komplexesten und edelsten Varianten.

Welcher XO Cognac ist der beste?

Die Marken Rémy Martin und Frapin produzieren XO Cognacs, die ohne Zweifel zu den besten der Welt gehören.