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Was ist Rum?
Rum ist eine süßliche Spirituose aus Zuckerrohr mit einem Alkoholgehalt von mindestens 37,5% vol. Der Urspung des Destillats liegt wahrscheinlich in der Karibik oder Südamerika. Als genauer Ursprung wird oft Barbados angenommen. Für die Rumherstellung wird Zuckerrohr fermentiert und destilliert, bevor das Destillat je nach Stil unterschiedlich lang in Holzfässern reift.
Geschmacklich bietet Rum eine enorme Vielfalt: Neben den eher milden Varianten aus Melasse findest du auch charakterstarke Abfüllungen aus frischem Zuckerrohrsaft, die unter Umständen für mehrere Jahre im Fass reifen. Letztere Varianten bieten sich besonders für den puren Genuss an, während sich milde Rums wunderbar für Cocktails wie den Mojito oder den Caipi Rum eignen.
Empfehlung: Drei erstklassige Rums
Wenn du einen hochwertigen Rum suchst, der als purer Genuss deinen Geschmack trifft, empfehlen wir dir die Mount Gay Single Estate Series, die Matusalem Gran Reserva 15 oder den Burlanegra. Wir stellen dir das Trio gerne näher vor:
- Die Matusalem Gran Reserva 15 ist ein karibischer Klassiker mit langer Tradition: 1872 in Kuba gegründet, produziert Matusalem seinen Rum heute in der Dominikanischen Republik nach demselben alten Rezept. Die Gran Reserva reift über 15 Jahre im aufwendigen Solera-Verfahren. Dafür verwendet Matusalem getoastete Bourbonfässer aus amerikanischer Weißeiche. So erhält der Rum seine samtige Textur und ein rundes, ausgewogenes Aroma. Geschmacklich dominieren weiche Noten von Vanille, Karamell und Nüssen, ergänzt durch dezente Holz- und Kaffeeanklänge. Der Nachklang ist elegant und lang – hervorragend pur oder on the rocks.
- Mit dem Burlanegra erhältst du einen außergewöhnlichen Rum mit maritimem Charakter. Nach zwölf Monaten Reife in der Dominikanischen Republik geht es für den Rum nach Spanien, wo er für weitere sechs Monate in Amontillado-Sherryfässern reift und seine einzigartige Tiefe und Komplexität erhält. Im Glas präsentiert sich der Burlanegra mit harmonischer Balance aus süßen Aromen von Toffee, Karamell, Haselnuss und kandierter Orange. Hinzu kommt eine feine Salznote, die an eine sanfte Atlantikbrise erinnert.
- Der Mount Gay Single Estate Series ist ein außergewöhnlicher Premium-Rum von der Karibik-Insel Barbados, die vielen als die Wiege des Rums gilt. Für den Single Estate verwendet Mount Gay ausschließlich Zuckerrohr-Melasse vom eigenen Estate in St. Lucy. Nach einer Reifezeit von mindestens fünf Jahren entwickelt er einen feinen Duft von reifen Früchten, Gewürzen und Vanille. Am Gaumen überraschen Eiche, Karamell und feine Gewürze – mit einem harmonischen und langen Finish. Mit seinen 55% vol. ist dieser Rum kräftig und dennoch komplex – perfekt für Genießer, die Tiefe und Charakter suchen.

Welche Rum-Sorten gibt es?
Bei Rum-Sorten unterscheidet man in der Regel zwischen weißem Rum, goldenem Rum, dunklem Rum, Overproof Rum, Rhum Agricole/Cachaça, echtem Rum, Spiced Rum sowie Single-Cask- und Small-Batch-Rum.
- Weißer Rum ist die klare, junge Variante der karibischen Spirituose. In der Regel ruht das Destillat nur für ein bis zwei Jahre, wodurch es sein leichtes, frisches Geschmacksprofil behält. Weißer Rum eignet sich großartig für klassische Cocktails wie den Mojito oder Caipi Rum.
- Goldener Rum reift etwas länger – meist zwischen drei und fünf Jahren – in Holzfässern. So entwickelt er seine sanft goldene Farbe und runde Aromen. Diese ausgewogene Stilrichtung passt hervorragend zu Longdrinks und Cocktails mit Rum, wenn etwas mehr Tiefe und Wärme gewünscht sind.
- Dunkler Rum erhält seine kräftige Farbe und intensive Aromatik durch eine längere Reifung in Eichenfässern. Einige Hersteller lagern ihren Rum für 20 Jahre oder länger, wobei das Destillat charaktervolle Noten von Karamell und edlen Gewürzen annimmt. Dunkler Rum wird dank seiner bemerkenswerten Fülle und Struktur oft pur genossen.
- Overproof Rum besitzt einen deutlich höheren Alkoholgehalt als die herkömmliche Trinkstärke von 37,5% vol. Er liefert ein besonders kraftvolles Aroma und wird häufig in Tiki-Drinks verwendet. Gleichzeitig eröffnet Overproof Rum spannende Möglichkeiten für Kenner, die ausgeprägte Geschmacksprofile pur entdecken wollen.
- Jamaica Rum steht für eine besonders aromenstarke und charaktervolle Rumsorte, die traditionell aus Melasse hergestellt und meist im Pot-Still-Verfahren destilliert wird. Durch lange, oft wilde Fermentationen entstehen sogenannte »High Ester Rums«, die für ihre intensiven, fruchtigen Noten bekannt sind – ein weltweit einzigartiges Profil. Viele Brennereien mischen verschiedene Esterstufen, um komplexe Blends zu kreieren. Jamaica Rum gilt unter Kennern als einer der ausdrucksstärksten Rumstile der Welt.
- Rum aus Zuckerrohrsaft (Rhum Agricole / Cachaça) wird direkt aus frisch gepresstem Zuckerrohrsaft destilliert und bringt dadurch ein lebendiges, ausdrucksvolles Profil mit. Rhum Agricole aus Martinique und brasilianischer Cachaça zeigen eine frische, oft florale Art und heben sich deutlich von Rumsorten auf Basis von Melasse ab.
- Echter Rum ist eine Sammelbezeichnung für Sorten, die ausschließlich aus Zuckerrohrprodukten wie Melasse oder frischem Zuckerrohrsaft entstehen. Echte Rums weisen einen Alkoholgehalt von mindestens 37,5% vol. auf. Zudem werden sie nach der Destillation nur mit Wasser auf Trinkstärke gebracht und enthalten keine künstlichen Zusatzstoffe. Nicht als echter Rum gelten Produkte wie Rumverschnitt, Spirituosen auf Rum-Basis unter 37,5% vol. sowie aromatisierte Spiced oder Flavoured Rums.
- Bei Spiced Rum verfeinern Destillerien ihr Produkt mit Gewürzen oder anderen natürlichen Aromen. Diese Sorten sind oft experimentell und richten sich an Genießer, die würzige und zugängliche Rum-Stile bevorzugen.
- Bei Single-Cask und Small-Batch Rum handelt es sich um limitierte Abfüllungen aus einzelnen Fässern oder kleinen Produktionschargen. Sie stammen häufig von kleineren Craft-Destillerien, die sich mit Liebe zum Detail um ihre Abfüllungen kümmern. Die limitierten Chargen bieten einzigartige Geschmacksprofile und stehen für höchste Rumqualität.
Wie schmeckt Rum?
Rum schmeckt meist süßlich mit fein bis stark ausgeprägten Eichennoten. Je nach Marke und Sorte kann das Geschmacksprofil auch Karamell, Trockenfrüchte und Gewürze umfassen.
Weißer Rum wirkt meist klar und etwas dezenter, während goldene Varianten wärmere Noten entwickeln und dunkler Rum mit Aromen wie Karamell, Trockenfrüchten oder feinen Gewürzanklängen heraussticht. Auch Overproof-Abfüllungen bieten eine kraftvolle Intensität mit spannenden geschmacklichen Nuancen.
Besonders spannend ist der Einfluss der Reifung auf den Rumgeschmack: In Eichenfässern entstehen weiche bis hin zu tief strukturierte Aromen. Hier kommt es darauf an, wie lange das Destillat lagert und welche Fassarten zum Einsatz kommen. Auch die Form des Zuckerrohrs als Basis spielt eine große Rolle. Rum aus reinem Zuckerrohrsaft zeigt oft frische, lebendige Nuancen, während melassebasierte Rumsorten runder und vollmundiger wirken.
Wie wird Rum hergestellt?
Die klassische Rumherstellung läuft in sechs Schritten ab, die wir für dich zusammengefasst haben – von der Auswahl des Zuckerrohrs bis zur Abfüllung des fertigen Rums. Während des Produktionsprozesses stehen den Destillerien verschiedene Möglichkeiten offen, um den finalen Charakter eines Rums zu beeinflussen. So verleihen die Brennmeister ihren Abfüllungen eine individuelle Handschrift mit Wiedererkennungswert.
Schritt 1: Wahl der Zuckerrohr-Basis
Die Rumproduktion beginnt mit frisch geerntetem Zuckerrohr. Je nach Stil verarbeitet die Brennerei entweder den reinen Zuckerrohrsaft oder Melasse – einen schwarzen, zähflüssigen Sirup mit süßlich-herbem Geschmack, der als Nebenprodukt bei der Zuckerproduktion entsteht. Die Wahl des Basis-Rohstoffs beeinflusst das spätere Geschmacksprofil deutlich.

Schritt 2: Fermentation
Der Zuckerrohrsaft oder die Melasse werden mit Wasser und Hefe versetzt. Während der Fermentation wandelt die Hefe den Zucker in Alkohol um. Wie lange dieser Prozess dauert, hängt davon ab, welchen Geschmack die Brennerei für ihren fertigen Rum anstrebt. Rums mit einer kurzen Fermentationsdauer wirken leichter, während ein längerer Vorgang zu intensiveren Aromen führt.
Schritt 3: Destillation
Das vergorene Zuckerrohr-Destillat wird in Kupferbrennblasen (»Pot Stills«) oder in modernen Säulenkolonnen (»Column Stills«) destilliert.
Pot-Still-Verfahren (Diskontinuierliche Destillation)
Bei der Pot-Still-Destillation wird die Maische – also die vergorene Flüssigkeit aus der Fermentation – in eine kupferne Brennblase gefüllt und dort erhitzt. Der verdampfte Inhalt steigt über den »Schwanenhals« auf, kondensiert und wird als Destillat aufgefangen. Da der Prozess in Chargen erfolgt und die Brennblase nach jedem Durchgang gereinigt und neu befüllt werden muss, ist diese Technik auch als diskontinuierliche Destillation bekannt. Vielen Kennern gelten Rums aus Kupferbrennblasen als besonders hochwertig.
Column-Still-Verfahren (Kontinuierliche Destillation)
Das Column-Still-Verfahren wird auch »Continuous Still«, »Patent Still« oder »Coffey Still« genannt. Es nutzt hohe, zylindrische Säulen, oft mit mehreren Stufen, durch die die vergorene Maische kontinuierlich geleitet wird. Dabei steigt Wasserdampf bzw. Alkoholdampf auf, während schwerere Bestandteile absinken. Durch mehrfaches Verdampfen und Kondensieren wird der Alkohol systematisch von seiner Basis getrennt und gereinigt.
Das Column-Still-Verfahren läuft ohne Unterbrechung ab, sodass die Anlage nicht nach jeder Charge gereinigt oder neu befüllt werden muss. Daher spricht man hier von der kontinuierlichen Destillation. Rums, die nach dem Column-Still-Verfahren entstehen, schmecken meist etwas dezenter. Da der Produktionsprozess durchgehend läuft, eignet sich diese Methode besonders für die effiziente Produktion von größeren Mengen Rum.
Schritt 4: Reifung in Holzfässern
Nach der Destillation reifen die meisten Destillate in Eichenfässern – manchmal auch in ehemaligen Bourbonfässern. Während der Reifung entwickeln sich komplexere Geschmacksnuancen, oft von Karamell und Vanille. Die Farbe des Rums vertieft sich und das Destillat wird geschmacklich harmonischer. Viele weiße Rumsorten bleiben hingegen jung und werden ohne Fassreife abgefüllt.
Spezialfall: Das Solera-Verfahren
Bei dieser stufenweisen Reifemethode vermählen die Destillerien ihren Rum über mehrere Fassreihen hinweg fortlaufend miteinander. Dafür entnehmen sie regelmäßig einen Teil aus der untersten Fassreihe (der namensgebenden »Solera«) und füllen diesen ab. Der entnommene Anteil wird anschließend mit dem Rum aus der darüberliegenden Reihe aufgefüllt. Dadurch entsteht ein gleichbleibender, harmonischer Geschmack, weil jüngere und ältere Rums ständig miteinander vermischt werden. Die abgefüllte Spirituose ist somit immer ein Blend verschiedener Altersstufen – nicht das Produkt eines einzelnen Jahrgangs.

Schritt 5: Verschnitt und Feinjustierung
Auch ohne das Solera-Verfahren verschneiden manche Destillerien ihren Rum vor der Abfüllung, um einen bestimmten Geschmack zu erzielen. Dabei kombinieren sie unterschiedliche Chargen oder Fasslagen miteinander. Vor allem Craft-Destillerien setzen auch gerne auf Single-Cask-Abfüllungen, die nicht weiter verschnitten werden. Diese bieten durch ihre limitierte Verfügbarkeit und in der Regel sehr hohen Qualität ebenso wie andere Small-Batch-Abfüllungen einen einzigartigen Genuss.
Schritt 6: Abfüllung in Trinkstärke
Zum Schluss wird der Rum durch Zugabe von Wasser auf Trinkstärke gebracht oder mit einem erhöhten Alkoholgehalt (als »Overproof«) abgefüllt.
Rum-Trends & Neuheiten
In den letzten Jahren haben Craft-Destillerien und besondere Small-Batch-Abfüllungen auch im Rum-Bereich für spannende Entwicklungen gesorgt. Experimentierfreudige Genießer werden dabei mit innovativen Techniken, besonderen Fassreifungen und limitierten Editionen bedient. So entstehen Rumsorten mit einzigartigen Geschmacksprofilen.
Gerade Overproof Rum gewinnt dabei zunehmend an Aufmerksamkeit: Mit seinem höheren Alkoholgehalt bietet er intensive Aromen und eignet sich perfekt für moderne Tiki-Drinks und andere Rum-Cocktails. Gleichzeitig steigt das Interesse an Craft-Destillerien, die Wert auf regionale Besonderheiten, traditionelle Herstellungsverfahren und eine klare Handschrift legen.
Unterdessen demonstrieren limitierte Rum-Abfüllungen, wie unterschiedlich Destillate aus einzelnen Holzfässern wirken können. Auch experimentelle Fass-Finishes – etwa aus Sherry-, Port- oder klassischen Weinfässern – bereichern das Rum-Angebot mit spannenden Neuheiten.
Rum-Regionen im Überblick
Heute wird Rum vor allem in der Karibik (Barbados, Jamaika, Trinidad), der Dominikanischen Republik und Kuba, auf Martinique und Guadeloupe, in Panama, Guatemala und Venezuela, in Brasilien (Cachaça), in Teilen Asiens (Philippinen, Indien) sowie in Europa (Spanien, Großbritannien, Frankreich) hergestellt.
- Die Karibik – insbesondere Barbados, Jamaika und Trinidad– gilt als Ursprung und traditionelles Zentrum der Rumproduktion. Dabei ist Barbados vor allem für ausgewogene, runde Rumsorten bekannt, während in Jamaika oft intensive, aromenstarke Destillate mit markanten Geschmacksprofilen hergestellt werden. Trinidad bietet häufig weichere, elegante Stile. Jede Insel bringt dabei eigene Herstellungsverfahren und regionale Charakteristika ein.
- Die Dominikanische Republik und Kuba sind für ihre milden, harmonischen Rums berühmt, die oft im Solera-Verfahren reifen. Das warme Klima und die Fasslagerung schaffen Destillate mit weichen Karamell- und Vanillenoten.
- In Martinique und Guadeloupe entsteht vor allem Rum aus frischem Zuckerrohrsaft (Rhum Agricole). Er bringt eine lebendige, ausdrucksstarke Struktur mit und ist von floralen bis grasigen Nuancen geprägt. Damit heben sich Rums aus Martinique und Guadeloupe oft stark von melassebasierten Rumsorten ab. Geschützte Herkunftsbezeichnungen wie »AOC Rhum Agricole Martinique« unterstreichen die handwerkliche Tradition der Insel.
- In Panama, Guatemala und Venezuela entstehen oft vollmundige, süßere Rums, die lange in Holzfässern reifen. Panama und Guatemala sind besonders für komplexe, geschmeidige Qualitäten bekannt, während Venezuela durch sanfte, aromatische Stile überzeugt. Das warme Klima beschleunigt die Reifung und intensiviert die Aromen des Destillats.
- Brasilien ist die Heimat des Cachaça-Rums, der aus frischem Zuckerrohrsaft destilliert wird. Er wirkt kraftvoll, frisch und eignet sich hervorragend für Cocktails wie Caipirinha. Viele brasilianische Brennereien setzen auf traditionelle Herstellungsmethoden und eine regionale Handschrift.
- Seit einigen Jahren haben sich die Philippinen mit weichen, oftmals leicht süßlichen Rum-Interpretationen einen Namen gemacht. Auch in Indien wächst die Rumproduktion stark. Hier profitieren die Hersteller von tropischem Klima, um charaktervolle Fassreifungen auf den Markt zu bringen.
- Auch viele europäische Marken importieren Destillate und veredeln sie durch eigene Fassreifungen oder Finishes. Besonders Spanien spielt mit Rums aus der Sherry- oder Weinfasslagerung, während Großbritannien und Frankreich bei Abfüllungen und Blends oft den historischen Stil ihrer Kolonialgebiete weiterführen.
Rezepte: Fünf großartige Cocktails mit Rum
Rum eignet sich hervorragend für Cocktails – von frischen Sommerdrinks bis zu kräftigen Klassikern. Die Mischung aus unterschiedlichen Rumsorten, frischen Zutaten und feinen Aromen eröffnet dir eine große Auswahl an Drinks, die du leicht zuhause selbst mixen kannst. Im Folgenden haben wir fünf der beliebtesten Rum-Cocktails für dich zusammengetragen. Zusätzlich findest du zu jedem Rezept eine alkoholfreie Alternative.
Tipp: Auf unserer Rezepte-Seite findest du noch mehr erstklassige Cocktails mit Rum.
Caipi Rum
Der Caipi Rum ist die karibische Variante der brasilianischen Caipirinha. Unser Rezept bringt die frische Säure der Limette wunderbar mit einem weißen Rum zusammen. Für eine alkoholfreie Abwandlung ersetzt du den Rum einfach durch einen alkoholfreien Zuckersirup mit einem Schuss Limettensaft.

Zutaten
- 1 Limette
- 2 TL brauner Zucker
- 5 cl weißer Rum
- Crushed Ice
Zubereitung
- Limette achteln und mit Zucker im Glas leicht andrücken.
- Mit Crushed Ice auffüllen und Rum zugießen.
- Umrühren und sofort servieren.
Mojito
Der Mojito kombiniert Minze, Limette und weißen Rum zu einem erfrischenden Klassiker, der nicht nur im Sommer äußerst beliebt ist. Die alkoholfreie Version gelingt mit einem Minz-Limetten-Sirup oder einem alkoholfreien Rum-Ersatz.

Zutaten
- Frische Minze
- 2 TL brauner Zucker
- 1 Limette
- 5 cl weißer Rum
- Sodawasser
- Crushed Ice
Zubereitung
- Minze und Zucker zusammen mit Limettensaft im Glas andrücken.
- Rum zugeben und das Glas mit Crushed Ice füllen.
- Mit Soda auffüllen und vorsichtig umrühren.
Piña Colada
Die Piña Colada vereint Ananas und Kokos zu einem cremigen Karibikdrink, der besonders harmonisch mit gereiftem Rum schmeckt. Für eine alkoholfreie Variante verzichtest du auf den Rum und verwendest stattdessen einfach etwas mehr Ananassaft oder Kokoswasser.

Zutaten
- 6 cl Rum
- 12 cl Ananassaft
- 4 cl Kokoscreme
- Eiswürfel
Zubereitung
- Alle Zutaten mit Eis in einen Shaker geben.
- Kräftig shaken, bis alles gut vermischt ist.
- In ein gekühltes Glas abseihen und servieren.
Mai Tai
Der Mai Tai gehört zu den beliebtesten Tiki-Drinks und kombiniert hellen und dunklen Rum mit Mandelsirup und frischer Limette. Die alkoholfreie Alternative gelingt mit einem Mix aus Limettensaft, Mandelsirup und etwas Maracujasaft.

Zutaten
- 3 cl weißer Rum
- 3 cl dunkler Rum
- 2 cl Orangenlikör (z. B. Canonita)
- 1 cl Mandelsirup
- 1 Limette
- Eiswürfel
Zubereitung
- Alle Zutaten außer dem dunklen Rum in den Shaker geben und kräftig schütteln.
- In ein Glas mit Eis abseihen.
- Den dunklen Rum vorsichtig darüber floaten.
Daiquiri
Der Daiquiri zählt zu den Klassikern der Cocktailkunst: ein reduzierter, klarer Mix aus weißem Rum, frischer Limette und einem Hauch Zucker, der den Charakter des Rums ungeschminkt zeigt. Der Cocktail fängt die Balance zwischen Säure und Süße perfekt ein und wirkt dabei elegant-minimalistisch. Wer eine alkoholfreie Alternative sucht, kann zu einem Limetten-Sirup und einem alkoholfreien Rumersatz greifen – die erfrischende Struktur bleibt erhalten. Hier geht’s zu unserem beliebten Daiquiri-Rezept.
Bestelle Rum bei Club of Spirits
Bei Club of Spirits findest du eine sorgfältig kuratierte Auswahl an Rumsorten – von weißem Rum für frische Cocktails bis zu gereiften Abfüllungen aus renommierten Destillerien, die du auch pur genießen solltest. Dank 30 Tagen Rückgaberecht bei Nichtgefallen und nur 2,89 € Versandkosten kaufst du bei uns bequem und sicher.
FAQ – Häufige Fragen zu Rum
Die Single Estate Series von Mount Gay stammt aus Barbados, der Heimat des Rums, und gehört ohne Zweifel zu den besten Rums der Welt – ausgezeichnet mit Doppelgold bei der San Francisco World Spirit Competition, dem größten und einflussreichsten Spirituosenwettbewerb Amerikas.
Der Mount Gay »Eclipse« kostet weniger als 20 € und bietet dir erstklassige Rumqualität aus Barbados – der Wiege des Rums. Hier stellt Mount Gay seit über 300 Jahren Weltklasse-Rum her.
Für Mojito eignet sich ein milder weißer Rum am besten, um die Frische von Minze und Limette hervorzuheben.
Jamaica Rum ist für seine intensiven Aromen bekannt, die durch die traditionelle Fermentation und Pot-Still-Destillation entstehen. Er wirkt kräftiger und markanter als viele andere Rumsorten und gilt daher als charaktervolle Wahl für erfahrene Rum-Freunde.
Echter Rum wird ausschließlich aus Zuckerrohr destilliert (in Form von Saft, Sirup oder Melasse). Er enthält mindestens 37,5% vol. Alkohol, jedoch keine Zusatzstoffe wie künstliche Aromen. Um echten Rum auf die passende Trinkstärke zu bringen, dürfen die Hersteller nur Wasser verwenden.
